Wenn eine Mitarbeiterbefragung schlechte Werte liefert, ist der nächste Schritt die Klärung der Ursache und noch keine Maßnahme. Ein Wert zeigt, dass etwas nicht stimmt. Er zeigt nicht, woran es liegt und in welchem Teil des Hauses. Dropinion, die Mitarbeiterbefragung mit Sprachantworten, liefert diese Begründung aus der Befragung selbst: Mitarbeitende bewerten auf einer Skala und sprechen ein, warum.
Warum schnelle Maßnahmen oft danebengehen
Nach schlechten Ergebnissen ist der Druck groß, sichtbar zu handeln. Drei Reaktionen sind üblich, und jede hat ihren Preis.
Maßnahmen auf Vermutung. Die Leitung deutet die Zahl selbst und beschließt ein Programm. Trifft die Deutung nicht, sehen die Mitarbeitenden, dass gefragt und dann an ihnen vorbei entschieden wurde.
Workshops und Interviews. Sie holen die Begründung nach. Das kostet Wochen und bindet Führungskräfte, und gehört wird nur, wer im Raum sitzt und dort offen spricht.
Abwarten. Die Ergebnisse werden zur Kenntnis genommen. Bei der nächsten Befragung antworten weniger Menschen, weil sich nach der letzten nichts getan hat.
Maßnahmen ableiten in vier Schritten
- 01
Eingrenzen, wo der Wert entsteht.
Ein schlechter Gesamtwert ist selten überall gleich schlecht. Sehen Sie nach, in welchen Bereichen und auf welchen Ebenen er entsteht, immer oberhalb einer Mindestgröße, damit niemand erkennbar wird.
- 02
Nach dem Warum fragen, und zwar alle.
Fragen Sie auch diejenigen, die gut bewertet haben. Sie erfahren dann, was dort funktioniert, und das Bild bleibt ausgewogen. Wer nur die Unzufriedenen zu Wort kommen lässt, hört ausschließlich Probleme.
- 03
Wenige Ansatzpunkte wählen.
Aus den Begründungen ergeben sich Themen. Wählen Sie die aus, auf die viele Stimmen zeigen und die sich ohne großes Programm angehen lassen. Vereinbaren Sie dazu eine Maßnahme und legen Sie fest, wer sich darum kümmert und bis wann.
- 04
Zurückmelden und nachmessen.
Sagen Sie der Belegschaft, was Sie gehört haben und was Sie tun. Fragen Sie nach einem Quartal wieder, mit denselben Fragen. Dann sehen Sie, ob die Maßnahme angekommen ist.
Fünf Fehler, die Vertrauen kosten
Nach Verursachern fragen. Die Frage, welcher Bereich schuld ist, lädt zu Schuldzuweisungen ein, und die Antworten versiegen.
Nur die schlechten Bewertungen nachverfolgen. Das setzt den Anker, dass im Haus nur über Schlechtes gesprochen wird.
Zu viele Maßnahmen beschließen. Zehn Vorhaben gleichzeitig kommen bei niemandem an.
Ergebnisse zurückhalten. Wer geantwortet hat, erwartet eine Rückmeldung.
Einzelne Stimmen suchen. Sobald Mitarbeitende fürchten, erkannt zu werden, antworten sie beim nächsten Mal vorsichtig oder gar nicht.
Braucht es einen Workshop nach der Mitarbeiterbefragung?
Der Workshop nach der Mitarbeiterbefragung hat meist zwei Aufgaben: herausfinden, woran die Werte liegen, und daraus Maßnahmen entwickeln. Der erste Teil kostet die meiste Zeit und hängt davon ab, wer im Raum offen spricht.
Wenn die Begründungen schon aus der Befragung kommen, entfällt dieser Teil. Die Runde kann sich dann auf die Frage beschränken, was zu tun ist. Oft reicht dafür das Ergebnisgespräch. Wo ein Thema mehr Raum braucht, bietet Dropinion einen Workshop als eigene Leistung an.
Wie Dropinion dabei hilft
Dropinion setzt hinter der bestehenden Mitarbeiterbefragung an. Sie nennen das Thema, bei dem die Werte schlecht sind. Dropinion baut dazu einen kurzen Fragebogen, befragt, wertet aus und bespricht die Ergebnisse mit Ihnen. Die Auswertung lässt sich nach Bereich, Ebene und Antwortgruppe eingrenzen und fasst zusammen, was die jeweilige Gruppe gesagt hat. Wörtliche Aussagen zeigt sie nie.
Der Einstieg ist ein Probelauf mit einem Team bis 50 Personen für 750 Euro netto. Den ganzen Weg beschreibt die Seite So läuft eine Befragung mit Dropinion ab, die Kosten stehen unter Preise und Leistungen.
Fragen zu schlechten Ergebnissen
Müssen wir die ganze Befragung wiederholen?
Nein. Mit Dropinion fragen Sie gezielt zu dem Thema nach, bei dem die Werte schlecht sind. Ihre bestehende Mitarbeiterbefragung bleibt, wie sie ist, und liefert weiter die Kennzahlen für den Vergleich über Jahre.
Wie schnell sollten wir nach schlechten Ergebnissen reagieren?
Zeitnah mit einer Rückmeldung, mit der Maßnahme erst nach der Klärung. Sagen Sie der Belegschaft früh, dass Sie die Ergebnisse gesehen haben und genauer nachfragen. Bei Dropinion liegt die Auswertung vor, sobald die Befragung endet.
Sollten wir schlechte Ergebnisse veröffentlichen?
Wir empfehlen, die Ergebnisse intern mitzuteilen, zusammen mit dem nächsten Schritt. Für die Mitteilung an die Belegschaft bekommen Sie von Dropinion eine Vorlage.